Atomstromfreies Internet

Atomstromfreies-Internte.de

Greenpeace Strom – Atomstromfreies Internet

Umsonst surfen, das versprechen viele Anbieter von Internet-Flatrates. Doch was dem einen gratis erscheint, mutet dem anderen als Aufpreis zu. Greenpeace energy hat daher mit seiner Seite www.atomstromfreies-internet.de begonnen, den Ursprung der scheinbar so günstigen Bits and Bytes zu ergründen. Während der ständig steigende Bedarf an schnell abrufbaren Informationen unweigerlich auch eine Zunahme des Stromverbrauchs nach sich zieht und auch in Fragen des Strombedarfs ein gewisses Gleichgewicht zwischen Usern und Anbietern besteht (sind beide Gruppen doch für jeweils 50% des Stromverbrauches verantwortlich), ist die Harmonie zwischen Ökologie und Ökonomie weniger gegeben.

“Hilf mit, den Strom für das Internet sauber zu machen”

Große Server und die Konkurrenz unter den Providern, Supra-schnelle Datenleitungen für E-Commerce und Spams und überbordender Mailverkehr sind ein Teil des großen Geschäftes, den anderen bieten die Endkunden, welche angestachelt durch aggressivste Werbeoffensiven Top-Leistungen zum Nulltarif erwarten. Zwischen Normal- und Power-Usern des Internets bestehen sicher viele Unterschiede, was Surfverhalten und Ähnliches angeht, doch gespeist werden ihre Ausflüge ins Netz durch den sonst auch üblichen Strommix, der vor allem aus Atom- und Kohlekraft besteht. Der Anteil regenerativer Energiequellen ist bei unter 10% verschwindend klein.
Da sich bereits während eines Jahres der Stromverbrauch durch Internetnutzung um guit ein Drittel gesteigert hat und eine breitere Abdeckung des noch mehr Haushalten den Anschluss bieten wird, ist mit einer weiteren fast exponentiellen Stromverbrauchssteigerung zu rechnen.

Mehr alternativen Strom

Damit dieses Wachstum keinen Schatten auf eine zeitgemäße Ökologie wirft und Graustrom endlich bleifrei wird, fordert Greenpeace energy eG auf seiner Seite atomstromfreies-internet.de, dass sich die Bemühungen der Politik dem steigenden Energieverbrauch von Highspeed-Datenleitungen, Internetanschlüssen, Servern und Haushalten mit Internet-Anschluss exponentiell anpasst und zumindest die jährlichen zusätzlichen Strommengen sauberen Quellen versorgt. Nicht zuletzt aufgrund seiner sich rasch entwickeldenden Technologien ist die IT-Branche ein großer Imagefaktor für grüne Politik und sauberen Strom.
Walfangnetze sind out, Netzwerke in, und damit jenen nicht irgendwann die Luft ausgeht aufgrund dicker Kohleschwaden und man statt Geigerzähler lieber anachronistischen Stromquellen die Meinung geigt, sollte User und Anbieter sich wachrufen, dass sich ein sauberes Netz nicht nur aus unanstößigen Inhalten speist.

Kostenloses, atomstromfreies Email-Postfach

Greenpeace energy bietet jetzt die Möglichkeit eMails über ein atomstromfreies Postfach zu versenden. Das Postfach hat 20 MB Speicherplatz für Emails und ist kostenlos. Ebenso kann man sich über atomstromfreie Provider (für die eigene Webseite/Server) informieren.

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