Vattenfall bietet Dialog an

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Der in die Kritik geratene Energiekonzern Vattenfall will nun im Dialog mit der Öffentlichkeit dem Vertrauensverlust der letzten Monate entgegentreten. Bereits in seiner als Brandrede an die Führungskräfte von Vattenfall Europe in Berlin am 05.09.2007 wurden Kommunikationsmängel nach außen zugegeben, die sich vor allem auf die Preispolitik des Konzerns bezogen. In den letzten Wochen wurde das Unternehmen noch durch andere Ereignisse in die Schlagzeilen gebracht.

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Pannen in Krümmel und Brunsbüttel

Mitauslöser für die zum Teil heftigen Proteste waren eine Serie von Pannen in den Alt-AKWs Krümmel und Brunsbüttel, die der Konzern betreibt. Doch damit nicht genug. Auch der umstrittene Bau des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg, von dem viele meinen es sei überdimensioniert sorgte für Unmut. Der Gipfel der Auseinandersetzungen hingegen ereignete sich jüngst um die Ausweitung des Braunkohletagebaus in der Lausitz. Dort besetzten Menschen tagelang Bäume in der Teichlandschaft um Lacoma, die dem geplanten Ausbau der Kohleförderung weichen sollen.

Vieles deutet daraufhin, als sei man bei Vattenfall über den Proteststurm selbst sehr überrascht gewesen. Vergleichbare Proteste liegen doch eher lange zurück und man scheint das Ausmaß des ökologischen Widerstandspotenzials reichlich unterschätzt zu haben.

Dialog statt Konfrontation

Die Dialogoffensive der Geschäftsleitung ist daher ein Schritt in die richtige Richtung. Dialog statt Konfrontation. Dies ist nicht nur vor dem Hintergrund zu sehen, dass ökologische Fragen bei der deutschen Bevölkerung einen hohen Stellenwert haben, sondern – denkt man an den Klimaschutz – auch auf internationaler Ebene nicht mehr wegdiskutiert werden können. Vernünftige Kompromisse sind gefragt, um die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie zu finden.

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Antworten in 48 Stunden

Eine Dialogoffensive mit der Öffentlichkeit startete der Stromkonzern daher nunmehr auf seiner Internetseite, wo er sich den Fragen der Bevölkerung stellt, um deren Vertrauen zurückzugewinnen.. Per E-Mail oder Telefon können Interessierte nun all ihre Fragen zum Konzern und seiner Politik stellen. Alle Fragen werden binnen 48 Stunden beantwortet. Ein interessanter Versuch, der, sollte er erfolgreich verlaufen, bestimmt ein Modell für die PR-Strategien anderer Unternehmen werden könnte.

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