Windenergie


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Bewegte Luftmassen sind die Basis für die Windenergie. Luftmassen wirbeln zum Beispiel durch Rotation der Erde. Durch das Kreisen der Erde entstehen sowohl Hoch- als auch Tiefdruckgebiete. Die Luftmassen fließen dabei von Hoch- in Tiefdruckgebiete. Die so fließenden Luftmassen sind der so genannten Corioliskraft ausgesetzt. Dies bewirkt, dass sich die Luftmassen nicht geradlinig bewegen, sondern mit bestimmter Drehrichtung wirbeln. Die Drehrichtung hängt davon ab, ob die Luftmassen auf der Nord- oder Südhalbkugel wirbeln: Während die Luftmassen auf der Nordhalbkugel entgegensetzt zum Uhrzeigersinn strömen, bewegen sich die Luftmassen auf der Südhalbkugel im Uhrzeigersinn.

Neben dieser Erdrotation, kann es auch durch Wärmeunterschiede von Wasser und Land zu bewegten Luftmassen kommen. Erwärmt sich das Land schneller als das Wasser, so fließt wegen der Druckunterschiede ein Wind vom Wasser auf das Land. Kühlt das Land schneller ab als das Wasser, so strömt der Wind dagegen vom Land auf das Wasser. Je nach Beschaffenheit des Landes (zum Beispiel Ebene, Küste, Berge, …) können sich unterschiedlich starke Luftmassenbewegungen bilden.

Stromgewinnung durch Wind

Die Gewinnung elektrischen Stromes durch Windenergie ist prinzipiell überall auf der Erde möglich. Zu bedenken ist aber, dass die durch Windenergieanlagen gesammelte elektrische Energie nicht im großen Maße für eine beständige Energiebereitstellung ausreicht. Daran ist vor allem die Unbeständigkeit des Windes Schuld. Daher ist es sinnvoll zusätzlich zur Windenergie auch andere erneuerbare Energien nutzen.



Links zum Thema Windenergie

Bundesverband Windenergie eV (BWE)

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